Fischers Waldgarten


Kirschblüte

Im Dezember 2008 erwarben meine Frau und ich vor den Toren von Potsdam ein 1.410 m großes Gartengrundstück, das bereits über viele Jahre verwahrlost war und zudem als Müllabladefläche gedient hatte.
Mit der Vision eines wild-romantischen Waldgartens vor Augen begannen wir, die Altlasten zu entsorgen, dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten, Wege freizulegen, Beete anzulegen und Gehölze zu pflanzen ...
Mittlerweile ist ein kleines Arboretum für Nutzgehölze entstanden, das derzeit 162 verschiedene Gehölzarten beherbergt.

Hier geht es zum aktuellen Artenbestand (inklusive Links zu ausführlichen Beschreibungen)

Hier geht es zum Wäldgärtner-Spiel


Was ist ein Waldgarten?

In einem Waldgarten werden Lebensmittel (Obst, Beeren, Nüsse, Gemüse und Kräuter) in einer Anordnung angebaut, die dem natürlichen Aufbau eines Waldes nachempfunden ist. So wie ein Wald aus mehreren Vegetationsschichten besteht, wird auch der Waldgarten in verschiedene Stockwerke eingeteilt, z.B. in Großbäume, Kleinbäume, Sträucher und Bodenpflanzen. Durch die unterschiedlichen Schichten wird die Landfläche anders als im herkömmlichen Nahrungsanbau auch in der dritten Dimension genutzt, wodurch die Verwertung natürlicher Ressourcen (Sonnenenergie, Wasser, Boden) optimiert wird.

Waldgärten...
· produzieren frische Lebensmittel in großer Vielfalt
· liefern einen hohen Ertrag auf kleiner Fläche
· werden auf naturgemäße und ökologisch nachhaltige Art bewirtschaftet und benötigen ein Minimum an Input von außen
· sind Lebensraum für Wildpflanzen und Tiere
· sorgen für ein ausgeglichenes Kleinklima
· mildern Hitze und Kälte
· erhöhen die Verdunstungsrate
· schützen vor Wind- und Wassererosion
· verhindern die Austrocknung des Bodens und erhöhen die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens
· tragen zum Humusaufbau bei

Weiterführende Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur#Waldgarten